Dämm-Maßnahmen mit Instandhaltung kombinieren

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Link zu Dena-Studie

„Dämmen ist so teuer, das rentiert sich nicht“, ist eine landläufige Einschätzung. Architekt und Energieberater, Reinhard Schneeweiß hält dagegen: „Das stimmt nur, wenn man als Alternative das Haus verfallen lässt.“ Sofern man den Wert seines Hauses erhalten möchte, fallen in regelmäßigen Abständen sogenannte Instandhaltungskosten an.

Ob dies die Putzerneuerung, der Fassadenanstrich, die Neudeckung des Daches, die Reparatur der Regenrinnen o. ä. ist. Sinnvoll ist eine Verbesserung des wärmetechnischen Standards, wenn eine solche Reparatur oder Instandhaltung gerade anfällt. Dann ist auch nur einen Teil der Gesamt-Kosten der energetischen Verbesserung zuzurechnen. Die Energieeinsparung muss dann nur die entsprechenden Mehrkosten wieder hereinholen. Die DENA hat dies in einer groß angelegten Studie 2011 bis 2013 für Mietwohnhäuser und Einfamilienhäuser untersucht. „Die Vollkosten für eine Sanierung auf Neubauniveau wurden beim Einfamilienhaus auf ca. 400 € pro m² Wohnfläche ermittelt. Davon sind der energetischen Verbesserung lediglich 115 € zuzurechnen“, erläutert Schneeweiß. Rechnet man die Maßnahmen zurück, so sind die Kosten für die eingesparte Kilowattstunde kleiner als die aktuellen Preise für die Kilowattstunde. Nur sehr aufwändige Sanierungen in Richtung Passivhaus rentieren sich erst bei Energiepreissteigerungen über 3 %. Eine energetische Verbesserung lohnt sich also immer, wenn am Haus sowieso Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind.

Für weitergehende Informationen, Beratung, Planung und Umsetzung braucht man einen qualifizierten Architekten und Energieberater. SCHNEEWEISS ARCHITEKTEN zeichnet sich durch zahlreiche Energieberatungen, Zusatzqualifikationen und Preise im Bereich Bauen und energetische Sanierung aus.

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