Anti-Schimmeltapete?

Wunder gibt es immer wieder. Im Baubereich sollte man davon aber nicht ausgehen. Insbesondere Wunderprodukte versprechen dem arglosen Mieter oder Hausbesitzer das Blaue vom Himmel und halten der Überprüfung in der Realität nicht stand.
Die vermeintlichen Wunderprodukte lassen sich die Handwerker teuer bezahlen, helfen tut das angebliche Wunder dann trotzdem nicht. Neulich wurde ich zu einem Altbau gerufen. Die Räume waren vor ca. 2 Jahren neu tapeziert worden. Da vorher schon Schimmel aufgetreten war, wurde vom Handwerker eine alukaschierte Tapete als Lösung angepriesen. Ergebnis: Der Schimmel wuchs erstmal unter der Tapete weiter. Die Oberfläche blieb genauso kalt wie vorher und bildete weiterhin den idealen Nährboden für Schimmelpilz. Man muss die Ursachen beseitigen, wenn man Schimmelpilzbildung dauerhaft vermeiden will. Einfach nur zudecken hilft nicht.
Die Ursache für Schimmelbildung sind das Zusammenspiel von Raumluftfeuchte und Oberflächentemperatur. Dabei ist es weder richtig, dass immer zu wenig gelüftet wird noch ist hierfür immer die Bausubstanz verantwortlich. Manchmal ist die Bausubstanz tatsächlich so schlecht, dass es schwer ist, Schimmel zu vermeiden. Hier ist eine Balance zu finden, die Schimmelpilzwachstum erst gar nicht ermöglicht. Was dafür konkret zu tun ist, muss in jedem einzelnen Fall genau analysiert und dafür konkrete Lösungen erarbeitet werden.
Haben Sie Schimmel? Ich komme zu Ihnen und sehe mir die Situation an, um konkrete Lösungvorschläge für Ihren Fall zu formulieren.

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